Zum Wintersemester starten 2300 Erstis an der Hochschule und wurden von Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar begrüßt. In unserer Oktoberausgabe finden die Neuankömmlinge Tipps und Tricks für den Studienstart. Und die Bilder von der Ersti-Kneipentour gibt es morgen hier.

Die Gesamtzahl der eingeschriebenen Studierenden wuchs im Wintersemester erstmalsauf circa 9.000. Dies bedeutet einen erneuten Höchststand und Aufwuchs um etwa 500 Studierende gegenüber dem Vorjahr. „Obwohl die Nachfrage nach Studienplätzen bundesweit in den letzten drei Jahren stagnierte, stieg die Zahl der Erstsemester an der Hochschule Fulda erneut an“, zeigte sich Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar erfreut.

Erstmals starten auch 20 Geflüchtete ein Studium an der Hochschule, die seit April 2016 in einem eigens dafür konzipierten Vorbereitungsprogramm intensiv auf ein Studium an einer deutschen Hochschule vorbereitet wurden. „Wir konnten Geflüchteten, die ohne Deutschkenntnisse zu uns gekommen sind, in einem relativ kurzen Zeitraum den Weg in ein Studium ermöglichen. Mit großem Engagement und unter schwierigen Rahmenbedingungen haben diese jungen Menschen sich für ein Studium in Deutschland qualifiziert. Ich bin ganz sicher, dass sie ihren Weg konsequent und erfolgreich weitergehen werden“, so Khakzar.

Nach wie vor stellen die beiden Bachelorstudiengänge Soziale Arbeit und Internationale Betriebswirtschaftslehre die größten Studierendengruppen an der Hochschule Fulda. Sehr beliebt sind auch die Bachelorstudiengänge aus dem Bereich der Gesundheitswissenschaften. Dazu zählen unter anderem Physiotherapie, Hebammenkunde, Gesundheitsmanagement sowie Oecotrophologie. Auch Studienangebote aus dem Masterbereich werden gut nachgefragt.

Die Themen Gesundheit und Lebensqualität prägen inzwischen das Profil der Hochschule sowohl in der Lehre als auch in der Forschung und im Wissenstransfer. In Kürze startet das von Bund und Ländern geförderte Vorhaben „Gesundheit und Lebensqualität fördern“ im Rahmen des Förderprogramms „Innovative Hochschule“ unter Beteiligung vieler Praxispartner aus der Region. Das Studium an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften wie der Hochschule Fulda zeichnet sich durch einen starken Praxisbezug und eine große Anwendungsnähe aus. Darüber hinaus sollen die Studierenden in den Lehrveranstaltungen schon früh mit Forschungsthemen in Berührung kommen. „Häufig kristallisiert sich erst im Laufe des Studiums heraus, ob jemand Interesse für die Forschung hat oder lieber gleich in die berufliche Praxis möchte. Mit den Masterstudiengängen und den Promotionsmöglichkeiten stehen interessierten Studierenden in jedem Fall auch die Karrierewege in der Forschung offen“, resümiert Khakzar. Seit Anfang 2017 besitzt die Hochschule Fulda das Promotionsrecht für mehrere forschungsstarke Fachrichtungen.

QuelleScreenshot
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Buchstabendompteurin im Dienste der move36-Redaktion mit einem besonderen Blick auf gesellschaftliche Brennpunkte der Region.