Der bricht alle Rekorde. Your Name (Original: Kimi no Na Wa) ist der erfolgreichste Anime überhaupt. Im Januar läuft der Streifen auch in deutschen Kinos. Der Kartenvorverkauf startet heute. Du hast keinen Plan von Animes? Wir stellen dir unsere Top5-Filme vor.

Der deutsche Kinostart

Your Name läuft am 11. und 14. Januar 2018 in bundesweit mehr als 130 Kinos. Bisher hat der Anime weltweit mehr als 350 Millionen US-Dollar eingespielt und ist damit der kommerziell erfolgreichste Genrevertreter. Den Film verdanken wir Makoto Shinkai. Der führte schon Regie bei „5 Centimeters Per Second“ und „The Place Promised In Our Early Days“.

Darum geht’s in „Your Name“:

Zwei Teenager tauschen ihre Körper, aus dem Mädchen Mitsuha wird der Junge Taki, aus Taki Mitsuha. Beide sind mit ihrer derzeitigen Situation nicht wirklich zufrieden. Mitsuha lebt auf dem Land, wäre aber lieber in der Großstadt. Taki kommt aus Tokio. Er würde den ganzen Trubel liebend gern hinter sich lassen und ein chilliges Landleben führen. Einen Körpertausch als Lösung des Problems haben sich die zwei darunter aber nicht vorgestellt. Und wie ist das überhaupt möglich? Welches Geheimnis steckt dahinter?

Unsere Top 5 Anime-Movies

„Chihiros Reise ins Zauberland“

Eine Welt voller Magie, Götter, Geister wartet auf dich. Die junge Chihiro ist mit ihren Eltern auf dem Weg in ihr neues Zuhause. Da kommt sie aber nicht an. Denn die Familie macht einen Abstecher in die Wildnis und entdeckt etwas Magisches. Das sorgt für riesige Probleme. Chihiros Eltern verwandeln sich in Schweine. Das Mädchen ist jetzt ganz allein in einer komplett fremden Welt, völlig verzweifelt. Um hier überleben zu können, braucht sie Arbeit. Prompt heuert die Kleine im Badehaus der Hexe Yubaba an. Ihre Mission: Die Eltern retten, und dann sofort zurück nach Hause. Dabei freundet sie sich mit haufenweise skurrilen Charakteren an, verliebt sich sogar in den Drachen Haku. Für den Film erhielt Regisseur Hayao Miyazaki 2003 einen Oscar – zurecht!

„Summer Wars“

Herzlich Willkommen in der Welt von Oz. Hier hat jeder einen virtuellen Avatar, mit dem er online einfach alles machen kann, shoppen, chatten, zocken – quasi ein Facebook 2.0. Leider hackt sich die künstliche Intelligenz Love Machine ins System. Die will einen Satelliten auf ein japanisches Atomkraftwerk abstürzen lassen. Der einzige, der das verhindern kann, ist der Oberschüler Kenji. „Summer Wars“ ist bunt, schrill und laut, andererseits aber auch ruhig und voller Emotionen.

„Prinzessin Mononoke“

Der Streifen hat schon ein paar Jährchen auf dem Buckel, ist mittlerweile 20 Jahre alt. Trotzdem ist „Prinzessin Mononoke“ aktuell wie nie. Die Ausrottung unzähliger Arten, das Sterben der Wälder, die zunehmende Luftverschmutzung. All das findet sich in dem Studio-Ghibli-Klassiker, verpackt in einer Geschichte um den jungen Prinzen Ashitaka im mittelalterlichen Japan. Dass sich die Natur nicht alles gefallen lässt, wird schnell klar. Sie schlägt mit unbarmherziger Härte zurück.

„5 Centimeter Per Second“

Smartphone weg! Für den Film brauchst du deine ganze Konzentration. „5 Centimeters Per Second“ erzählt kein actiongeladenes Abenteuer, sondern eine Geschichte direkt aus dem Leben. Die Story ist ruhig, melancholisch und voller Tiefe. Es sind die Kleinigkeiten, die ins Gewicht fallen. Der bildgewaltige Anime dreht sich um eine junge Liebe, die durch eine enorm große Entfernung auf eine harte Probe gestellt wird. Makoto Shinkai zeigt, wie hart so eine Fernbeziehung für die Protagonisten ist. Er gibt Einblick in ihre Gedankenwelt. Mit dem Ein oder Anderen kannst du dich vielleicht auch identifizieren.

„Das Wandelnde Schloss“

Dämonen, Zauberer und Krieg. „Das Wandelnde Schloss“ steckt voller Facetten und punktet mit unglaublich detaillierten Kulissen. Darum geht’s: Die junge Hutmacherin Sophie wird von einer Hexe in eine alte Oma verwandelt. Sie verlässt ihre Heimatstadt und stößt auf den jungen Zauberer Hauro. Sophie verliebt sich in den Magier. Dann kommt es zu einem Krieg, an dem beide zu zerbrechen drohen. Er bringt ihre tiefsten Gefühle zum Vorschein, ihre Selbstzweifel und innere Zerrissenheit.