In welche Geschäfte und Läden kommt man in Fulda eigentlich mit einem Rollstuhl? Schaut man sich in der Innenstadt gezielt um, merkt man: Viele Eingänge haben Stufen. Die Interessengemeinschaft barrierefreies Fulda e.V. schafft jetzt Abhilfe, ohne große Umbauarbeiten. Die erste mobile Rampe wurde nun zur Verfügung gestellt.

Hast du schon mal versucht, mit einem Kinderwagen in ein Geschäft zu gehen? Oder im Rollstuhl sitzend ein Café zu besuchen? Das geht nicht überall. Eine möglichst selbstständige Teilhabe aller Menschen am Leben in Fulda, das sollte eigentlich selbstverständlich sein. Ist es aber nicht. Denn oft sind es kleine Barrieren, die wir gar nicht auf dem Schirm haben, die genau das verhindern. Man bemerkt sie erst, wenn man selbst in der Situation ist.

Der Verein IGbFD – Interessengemeinschaft barrierefreies Fulda, versucht seit Jahren auf diese kleinen Barrieren aufmerksam zu machen. Und mit dieser Aktion schaffen es die Mitglieder, einem kleinen Schritt eine große Hürde zu nehmen. Denn seit der vergangenen Woche gibt es in Fulda die erste mobile Rampe, und zwar im Café Storch in der Friedrichstraße. Wer hier mit Kinderwagen, Rollator, Rollstuhl oder anderen Hürden einen Kaffee trinken möchte, braucht nur Bescheid zu sagen. Dann kann das Team die mobile Rampe aufbauen und den Gast hereinbitten. Simpel, unkompliziert, ohne großen Umbau.

Dass das geht, zeigt der neue Sticker zur mobilen Rampe am Geschäft an. „Damit wir diese Aktion weiter ausbauen können, sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen“, sagt Hanns-Uwe Theele, 1. Vorsitzender des Vereins. Denn diese Rampen kosten Geld, nicht so viel wie ein Umbau, aber immerhin. Der Verein wird für interessierte Ladenbesitzer und Gastronomen diese Rampen anschaffen und auf Nachfrage zur Verfügung stellen.

Über Spenden freut sich der Verein unter:

Konto IGbFD e.V.
Sparkasse Fulda IBAN:
DE93 5305 0180 0040 0655 48,
BIC: HELADEF1FDS